Martina hatte von einem Kollegen den Tipp bekommen: “Da musst Du unbedingt hingehen!” Er hat Recht gehabt und gut, daß sie mich mitgenommen hat!
Gingko, das ist 360 Grad Theater, auf der Bühne und rund um die Bühne. Das Publikum wird Teil des Stücks und konnte immer wieder rund um die Bühne herumlaufen und neue Einblicke bekommen. Anderthalb Stunden vergingen ohne das ich es gemerkt hätte.
Der Ginkgo-Baum war nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima ein verkohlter Stumpf, der aufbrach und wieder zum Leben erwachte. Daher hat das Stück seinen Namen. Im Überlebenskampf keimt die Hoffnung, sie wächst und blüht wieder auf. Hierüber wird der Bogen zu uns und unsere heutigen Zeit geschlagen. Umweltverschmutzung, Wassermangel, Flucht. Einfach ignorieren= Oder was sind wir bereit der Verzweiflung entgegenzusetzen? Hoffnung, Lebensbejahung, unsere eigene Würde und die Freude an der Schönheit und am Leben.
… Ungefähr so.

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Bei der Bilderbeschriftung habe ich mich bewußt zurückgehalten, interpretiert die Bilder am besten selber.
Wer mehr wissen will, kann auf der Website des Stücks nachschauen.
Bild für Bild